Malsfelder Verein für
Dokumentation und Archivierung e.V.

Basaltabbau in Ostheim

Flurkarte mit den Abbaugebieten: Hügelskopf, Lohkopf, Steifling, Hessenland und Stöpplingskopf.

Diese Kleinbahn transportiert den Basalt und die fertigen Pflastersteine zum Werk nach Malsfeld (um 1928)

Basaltabbau in Ostheim

 

Der Basaltabbau in Ostheim begann Ende des 19. Jahrhunderts und fand, mit Unterbrechungen, seinen Abschluss 1967.

Im Sommer des Jahres 1896 wurde eine Teilfläche des Waldes (Hügelskopf) an die Fa. Bartholemes zur Gründung eines Basaltsteinbruches verpachtet. 1898 wurde mit dem Abbau begonnen. Neben dem Hügelskopf wurde im Loh und im Steifling Basalt abgebaut. Später kam noch das Hessenland und der Stöplingskopf hinzu.

Im Winter 1930/31 ruhte der Steinbruchbetrieb wegen der Wirtschaftskrise.

Die Niederhessischen Basaltwerke unternahmen letztmalig den Versuch des Abbaues von Basalt. Dazu wurde der Hügelskopf 1965 noch einmal angepachtet. Eine neue Zufahrt wurde zum Brecher gebaut und der Basalt mit LKW,s dorthin gebracht. Bereits 1967 wurde der Betrieb wegen Insolvenz wieder eingestellt.

Danach wurde der Hügelskopf noch einmal von einer Hersfelder Straßenbaufirma von den Waldinteressenten zur Sicherstellung des Basaltvorkommens angepachtet, ein Abbau erfolgte jedoch nicht. Zwischenzeitlich ist der Pachtvertrag ausgelaufen und der Bruch steht wieder den Ostheimer Waldinteressenten zur Verfügung.

Quelle: Chronik zur 850-Jahrfeier

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